Beim Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 wurden rund 1.200 israelische und ausländische Menschen ermordet, mehr als 5.400 Menschen verletzt und 239 Geiseln – überwiegend israelische Zivilist*innen, aber auch israelische Soldat*innen und ausländische Staatsangehörige – gewaltsam in den Gazastreifen verschleppt. Vermutet wird, dass sich, ein Jahr nach der Geiselnahme, noch etwa 100 Frauen, Kinder und Männer lebend in der Gewalt der Hamas befinden. Der schwelende Nahost-Konflikt hat sich seitdem zu einem immer weiter eskalierenden Krieg mit zehntausenden Toten, Hungersnöten und starken Beschädigungen in mehreren Ländern ausgeweitet.
Am 6. Juni 2023 ist die europäische Entgelttransparenzrichtlinie in Kraft getreten. Mit ihr sollen Lohndiskriminierung bekämpft und das geschlechtsspezifische Lohngefälle in der Europäischen Union abgebaut werden. Bis zum 7. Juni 2026 muss die Entgelttransparenzrichtlinie in Deutschland umgesetzt werden. Sie gilt für (alle) Arbeitgeber*innen in öffentlichen und privaten Sektoren unabhängig von deren Größe – also auch für den Berliner Frauenbund 1945 e.V.. Wir erwarten von der Fortschritts-Koalition noch in dieser Legislatur einen Gesetzentwurf, u.a. um geschlechtergerechte Bewertungsverfahren – auch für den öffentlichen Dienst – voranzutreiben.
Als Berliner Frauenbund 1945 e.V. unterstützen wir die Stellungnahme „Femizide stoppen! Prävention ernst nehmen! Konkrete Maßnahmen zum Schutz von Frauen vor Gewalt umsetzen!“ des Landesfrauenrat Berlin e.V. vom 02.09.2024 und schließen uns den Forderungen an.
Der Berliner Frauenbund 1945 e.V. ist Gründungsmitglied des „Bündnisses für geschlechtergerechte Arbeitsbewertung“. Aufgabe unseres Bündnisses ist es, die wohlbekannten, zentralen Hebel zur Herstellung von Entgeltgleichheit in konkrete politische Forderungen und Aktivitäten zu übertragen. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, ein Netzwerk zu bilden für die vielen Akteur*innen, die sich teilweise seit Jahrzehnten für die Einlösung des Grundsatzes „gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit“ einsetzen.
Der Berliner Frauenbund 1945 e.V. ruft dazu auf, sowohl die europäische als auch die nationale Kampagne zu unterstützen, mit denen ein flächendeckender, legaler, sicherer und kostenfreier Zugang zum Schwangerschaftsabbruch gefordert wird: mit der eigenen Unterschrift und mit der Aktivierung und Weiterleitung an alle individuellen Netzwerke, die mensch hat. Wir müssen JETZT einstehen für reproduktive Gesundheit und Rechte!
Anlässlich des 75. Jubiläums der Verkündung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 ruft der Berliner Frauenbund 1945 e.V. dazu auf, für die Werte des Grundgesetzes entschlossen einzutreten. Besonders die im Grundgesetz verankerte Gleichberechtigung von Frauen* und Männern* ist zentraler Bestandteil unserer demokratischen Prinzipien und muss noch konsequenter umgesetzt werden. Nur so erreichen wir eine gerechte Gesellschaft für alle.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin hat am 9. 4.2024 Ehrenamtliche geehrt, die sich in seinen Mitgliedsorganisationen auf außergewöhnliche Weise engagieren (https://www.paritaet-berlin.de/aktuelles/detail/paritaetische- ehrennadeln-fuer-aussergewoehnliches-ehrenamtliches-engagement-verliehen ). Überreicht wurden sechs goldene Ehrennadeln für mindestens fünfundzwanzig Jahre und zwölf silberne Ehrennadeln für mindestens zehn Jahre Engagement. Zu den Empfängerinnen der Goldenen Ehrennadel gehört auch Ebba Christiansen für ihre 36jährige Mitgliedschaft im Vorstand des Berliner Frauenbundes 1945…
Als Teil der emanzipatorischen Frauenbewegungen hat sich der Berliner Frauenbund 1945 e.V. schon in der Vergangenheit für die sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung und Familienplanung der Frau eingesetzt: Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Fristenregelung von Schwangerschaftsabbrüchen vom 28. Mai 1993 erfolgte die Gründung der bundesweit aus Spenden finanzierten „Frauenkasse“. Ein Teil der „Frauenkasse“ war beim BFB 1945 e.V. angesiedelt und leistete zwischen 1993 und 2003 finanzielle Hilfen, um Frauen mit geringem Einkommen eine Abtreibung unter medizinischer Aufsicht zu ermöglichen.
Am 17.4.2024 haben wir unsere Absicht, zur Selbstbestimmung der Frau in einem straffreien Umfeld beizutragen und uns an feministischen Allianzen zu beteiligen, in einer Resolution erneuert.
Der Berliner Frauenbund 1945 e.V. gratuliert den Schweizer KlimaSeniorinnen zu dem erfolgreichen Ausgang ihrer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Es ist ein historischer Sieg: Die Grosse Kammer des Gerichtshofs hat am 9. April 2024 geurteilt, dass die Schweiz die Menschenrechte der älteren Frauen verletzt, weil das Land nicht das Nötige gegen die fortschreitende Klimaerwärmung tut. Der Gerichtshof stellte…
Zusammen mit weiteren 18 feministischen Vereine und Verbänden ist der Berliner Frauenbund 1945 e.V. Teil der Brandmauer gegen Rechts. Für uns gehören zu einer gerechten Gesellschaft auf keinen Fall Ausgrenzung und patriarchale Rollenstereotype. Jeglichen Überlegenheitsvorstellungen aus der rechtsextremen Ideologie, die sich mittlerweile einen Weg in die Mitte der Gesellschaft bahnt, muss laut und sichtbar entgegengetreten werden!
