Positionen
Mehr Mädchen*- und Frauen*förderung, mehr Gleichstellung und Genderpolitik ins Landesdemokratiefördergesetz
Der Berliner Frauenbund 1945 e.V. begrüßt ausdrücklich das Vorhaben, ein Landesdemokratiefördergesetz für das Land Berlin zu beschließen. Demokratieförderung wird erstmals gesetzlich strukturiert, strategisch gebündelt und als staatliche Daueraufgabe verankert. Der vorliegende Gesetzentwurf von SenASGIVA will mit einer klaren menschenrechtsorientierten Ausrichtung unter anderem verbindliche Planungsinstrumente zur Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen und zur nachhaltigeren Absicherung des hier geleisteten freiwilligen Engagements einführen.
Angesichts von Sexismus und eines zunehmenden Antifeminismus vermissen wir aber konkrete Aufgabenfelder der Demokratieförderung im analogen und digitalen Raum, um eine frauenrechtsorientierte Alltagskultur zu schaffen. Es braucht eine Stärkung des gesellschaftlichen Bewusstseins für Frauenrechte und für die notwendige Förderung solidarischer Bündnisse gegen antifeministische und demokratiefeindliche Tendenzen. Um das Prinzip der politischen Gleichwertigkeit aller Bürger*innen zu gewährleisten, müssen Mädchen* und Frauen* systematisch intersektional in die Entwicklung gemeinsamer Handlungsstrategien einbezogen werden
Geplant ist, dass der Feministische Sommerkongress im Zeitraum vom 4. – 5. Juli 2026 in Martas Gästehäuser, Seydlitzstr. 20, 10557 Berlin (Hauptbahnhof) stattfindet. Er wird als gemeinschaftliches Vorhaben zahlreicher Berliner Frauen- und Gleichstellungsorganisationen sowie Einzelpersonen umgesetzt. Auf diese Weise sind sowohl im Hinblick auf die Organisation als auch hinsichtlich der Programmerstellung zahlreiche Akteurinnen beteiligt, die vielfältige fachliche Perspektiven, Erfahrungen und Netzwerke einbringen.

Berliner Feministischer Sommerkongress 4. – 5. Juli 2026
Frauen* erleben in Berlin trotz fortschreitender rechtlicher und politischer Gleichstellungsmaßnahmen weiterhin vielfältige Formen struktureller Diskriminierung und Benachteiligung im öffentlichen, beruflichen und privaten Leben. Parallel dazu ist eine zunehmende gesellschaftliche und politische Sichtbarkeit antifeministischer Strömungen zu beobachten, die unsere Demokratie gefährden.
Geplant ist, dass der Feministische Sommerkongress im Zeitraum vom 4. – 5. Juli 2026 in Martas Gästehäuser, Seydlitzstr. 20, 10557 Berlin (Hauptbahnhof) stattfindet. Er wird als gemeinschaftliches Vorhaben zahlreicher Berliner Frauen- und Gleichstellungsorganisationen sowie Einzelpersonen umgesetzt. Auf diese Weise sind sowohl im Hinblick auf die Organisation als auch hinsichtlich der Programmerstellung zahlreiche Akteurinnen beteiligt, die vielfältige fachliche Perspektiven, Erfahrungen und Netzwerke einbringen.

Gender in der Klimakrise: Symbolpolitik oder Strukturfrage? – Klimaanpassung ist eine sozialpolitische Gestaltungsaufgabe
Am 18. März 2026 wurde in der öffentlichen und hybrid durchgeführten Mitgliederversammlung in der Geschäftsstelle des Berliner Frauenbund 1945 e.V. über das sowohl gesellschafts-, klima- als auch gleichstellungspolitisch wichtige Thema Gender in der Klimakrise: Symbolpolitik oder Strukturfrage? rege diskutiert. Uns freut, dass viele Menschen sich für eine stärkere Verschränkung von Geschlechtergerechtigkeit und Klimapolitik interessieren, um bestehende Ungleichheiten nicht zu verschärfen, und in Präsenz oder online teilnahmen.

Geschlechtervielfalt bewegt: Impulse für eine dynamische Gleichstellungspolitik
Die Diskussionen in der öffentlichen Mitgliederversammlung des Berliner Frauenbund 1945 e.V. am 21.12026 zum Thema „Geschlechtervielfalt bewegt: Impulse für eine dynamische Gleichstellungspolitik“ zielten darauf, individuelle und gesellschaftliche Handlungsorientierungen auszuloten angesichts von komplexen, die Gemüter zum Teil stark bewegenden Fragen zu finden: Welche Bedeutung hat Geschlechtervielfalt für Gleichstellung in Deutschland? Welche Möglichkeiten und Einschränkungen gibt es, Geschlechtervielfalt in Gleichstellungspolitik mitzudenken?

Kürzungen und Neustrukturierungen in der Frauen*- und Gleichstellungsarbeit
Die angekündigten Kürzungen für die Frauen*- und Gleichstellungsarbeit in den kommenden Haushalten haben weitreichende Konsequenzen sowohl für die Mitarbeiter*innen in den Projekten und ihre Träger als auch für die Berliner*innen, von denen immer mehr in belasteten Lebenssituationen durch hohe Mieten, einen schwieriger werdenden Arbeitsmarkt und durch die zahlreichen Krisen und gesellschaftlichen Wandlungsprozesse leben. Hier setzt der „Offene Brief Berliner Frauenprojekte

Wir fordern: Die Sondervermögen müssen auf Gleichstellung einzahlen!
Wir fordern: Die Sondervermögen müssen auf Gleichstellung einzahlen! Der Deutsche Bundestag hat mit seiner Entscheidung vom März 2025 den Weg frei gemacht, ein 500 Mrd – Sondervermögen für Investitionen in die Infrastruktur und zur Erreichung der Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 aufzulegen. Der Gesetzentwurf zur Errichtung des Sondervermögens ermöglicht kreditfinanzierte Rekordinvestitionen in Schulen, Kitas und Krankenhäuser, für moderne
