Mehr als 20 Millionen Frauen in Europa haben keinen Zugang zur Abtreibung, zahllose Frauen haben deshalb bereits ihr Leben oder ihre Lebensgrundlage verloren. Dies zu ändern ist das Ziel der Europäische Bürgerinitiative „My Voice, My Choice“, mit der die EU aufgefordert wird, sichere und zugängliche Abtreibungen für alle zu gewährleisten, unabhängig davon, wer sie sind oder woher sie kommen. Der Berliner Frauenbund 1945 e.V. ruft zur Unterstützung der europäischen Kampagne „My Voice, My Choice: Für einen Zugang zu sicheren Abtreibungen“ auf.
Das „Herrenberg-Urteil“ des Bundessozialgerichts und Entscheidungen der Sozialversicherungsträger und das Thema Scheinselbständigkeit bewegen seit 2022 viele Branchen –Volkshoch- und Musikschulen, Fitnesscenter, Physiologiepraxen und eben auch die Branchen Beschäftigung, /Weiter-)Bildung und Beratung. Eine von vielen Konsequenzen aus diesem Urteil ist, viele Einrichtungen gehalten sind, ihre Lehrkräfte in einer Festanstellung zu beschäftigen. Dies ist jedoch finanziell häufig nicht realisierbar.
Auch für viele Frauenvereine ist dies nicht machbar. Aus diesem Grund haben mehrere Vertreterinnen von Frauenvereinen ein Forderungspapier entwickelt, welches an das BMAS geschickt wurde.
Beim Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 wurden rund 1.200 israelische und ausländische Menschen ermordet, mehr als 5.400 Menschen verletzt und 239 Geiseln – überwiegend israelische Zivilist*innen, aber auch israelische Soldat*innen und ausländische Staatsangehörige – gewaltsam in den Gazastreifen verschleppt. Vermutet wird, dass sich, ein Jahr nach der Geiselnahme, noch etwa 100 Frauen, Kinder und Männer lebend in der Gewalt der Hamas befinden. Der schwelende Nahost-Konflikt hat sich seitdem zu einem immer weiter eskalierenden Krieg mit zehntausenden Toten, Hungersnöten und starken Beschädigungen in mehreren Ländern ausgeweitet.
Am 6. Juni 2023 ist die europäische Entgelttransparenzrichtlinie in Kraft getreten. Mit ihr sollen Lohndiskriminierung bekämpft und das geschlechtsspezifische Lohngefälle in der Europäischen Union abgebaut werden. Bis zum 7. Juni 2026 muss die Entgelttransparenzrichtlinie in Deutschland umgesetzt werden. Sie gilt für (alle) Arbeitgeber*innen in öffentlichen und privaten Sektoren unabhängig von deren Größe – also auch für den Berliner Frauenbund 1945 e.V.. Wir erwarten von der Fortschritts-Koalition noch in dieser Legislatur einen Gesetzentwurf, u.a. um geschlechtergerechte Bewertungsverfahren – auch für den öffentlichen Dienst – voranzutreiben.
Als Berliner Frauenbund 1945 e.V. unterstützen wir die Stellungnahme „Femizide stoppen! Prävention ernst nehmen! Konkrete Maßnahmen zum Schutz von Frauen vor Gewalt umsetzen!“ des Landesfrauenrat Berlin e.V. vom 02.09.2024 und schließen uns den Forderungen an.
Wir freuen uns, dass die Lesung und Diskussion mit Stefanie Lohaus, der Autorin von „Stärker als Wut. Wie wir feministisch wurden und warum es nicht reicht.“, am 17. Juli 2024 so erfolgreich war. Von 18:00 bis 21:00 Uhr durften wir viele Mitfrauen und Interessierte im Berliner Frauenbund 1945 e.V. in der Ansbacher Straße begrüßen.
Der Berliner Frauenbund 1945 e.V. ist Gründungsmitglied des „Bündnisses für geschlechtergerechte Arbeitsbewertung“. Aufgabe unseres Bündnisses ist es, die wohlbekannten, zentralen Hebel zur Herstellung von Entgeltgleichheit in konkrete politische Forderungen und Aktivitäten zu übertragen. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, ein Netzwerk zu bilden für die vielen Akteur*innen, die sich teilweise seit Jahrzehnten für die Einlösung des Grundsatzes „gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit“ einsetzen.
Viele Kolleginnen aus der Frauenbildungs- und beratungsszene, Mitfrauen des Berliner Frauenbundes 1945 e.V. und Familienangehörige verabschiedeten in gebührender Weise am 19. Juni 2024 Dr. Hildegard Schicke, Projektleiterin, und Heike Steffl, Verwaltungsleiterin. Beide Frauen waren langjährige Säulen im Projekt KOBRA. Zum 1. Juli 2024 geht Hildegard in den verdienten Un-Ruhestand und Heike erfüllt sich einen Neustart in ihrer beruflichen Karriere. Roswitha…
Der Berliner Frauenbund 1945 e.V. ruft dazu auf, sowohl die europäische als auch die nationale Kampagne zu unterstützen, mit denen ein flächendeckender, legaler, sicherer und kostenfreier Zugang zum Schwangerschaftsabbruch gefordert wird: mit der eigenen Unterschrift und mit der Aktivierung und Weiterleitung an alle individuellen Netzwerke, die mensch hat. Wir müssen JETZT einstehen für reproduktive Gesundheit und Rechte!
Anlässlich des 75. Jubiläums der Verkündung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 ruft der Berliner Frauenbund 1945 e.V. dazu auf, für die Werte des Grundgesetzes entschlossen einzutreten. Besonders die im Grundgesetz verankerte Gleichberechtigung von Frauen* und Männern* ist zentraler Bestandteil unserer demokratischen Prinzipien und muss noch konsequenter umgesetzt werden. Nur so erreichen wir eine gerechte Gesellschaft für alle.
