Frauen* erleben in Berlin trotz fortschreitender rechtlicher und politischer Gleichstellungsmaßnahmen weiterhin vielfältige Formen struktureller Diskriminierung und Benachteiligung im öffentlichen, beruflichen und privaten Leben. Parallel dazu ist eine zunehmende gesellschaftliche und politische Sichtbarkeit antifeministischer Strömungen zu beobachten, die unsere Demokratie gefährden.
Geplant ist, dass der Feministische Sommerkongress im Zeitraum vom 4. – 5. Juli 2026 in Martas Gästehäuser, Seydlitzstr. 20, 10557 Berlin (Hauptbahnhof) stattfindet. Er wird als gemeinschaftliches Vorhaben zahlreicher Berliner Frauen- und Gleichstellungsorganisationen sowie Einzelpersonen umgesetzt. Auf diese Weise sind sowohl im Hinblick auf die Organisation als auch hinsichtlich der Programmerstellungzahlreiche Akteurinnen beteiligt, die vielfältige fachliche Perspektiven, Erfahrungen und Netzwerke einbringen.
Wir wollen die bestehende frauen*politische Zivilgesellschaft in Berlin vernetzen und gemeinsame Strategien zur Förderung von Gleichstellung und demokratischer Teilhabe – auch über die Berliner Wahl am 20. September 2026 hinaus – weiterentwickeln und stabilisieren.
Der Feministische Sommerkongress verfolgt insbesondere folgende Ziele:
Am 23. März 2026 hat die LOTTO-Stiftung Berlin dem Landesfrauenrat Berlin e.V. einen entsprechenden Projektantrag bewilligt. Derzeit werden die notwendigen Personalressourcen für die Organisation und Durchführung, Erstellung Website, Entwicklung Social Media Campaigning, etc. aufgestellt. Weitere Informationen sind dann dort zu finden. Anvisierte Themen sind u. a. generationenübergreifende feministische Perspektiven im Rahmen eines Mehrgenerationendialog, Antifeminismus, ökonomische Unabhängigkeit und sozial-ökologische Transformation, Gewaltschutz, Gender Medizin sowie die Stabilisierung unserer Fraueninfrastruktur und ihrer öffentlich geförderten Projekte.
Aktuell werden noch FLINTA gesucht, die bei der Programmplanung und späteren Durchführung mitwirken wollen. Wendet euch bei Interesse gern an Sybill Schulz unter der Email sybill-schulz@gmx.net .
