„Frauen*projekte = starke Berliner*innen“ - Aufruf zur feministischen Sichtbarkeit am 12.9.2026
Unter dem Motto „Frauen*projekte = starke Berliner*innen“ fordern wir die Berliner*innen auf, sich sichtbar für eine bedarfsgerechte Finanzierung der Frauen*projekte und ihrer Träger einzusetzen.
Unsere Aktion findet im Rahmen der Sterndemo statt:
wann: 12.9.2026, ab 15.30 Uhr
wo: am Banner „Frauen*projekte = starke Berliner*innen“, links vor der
Hauptbühne vor dem Roten Rathaus
Seit der zweiten Frauenbewegung sind in Berlin zahlreiche feministische Organisationen, Vereine und Initiativen entstanden, die für die Rechte der Frau, Selbstbestimmung, wirtschaftliche Unabhängigkeit und Schutz vor Gewalt für alle Geschlechter – kurzum für gerechtere Gesellschaftsstrukturen – kämpfen.
In den von ihnen getragenen zumeist öffentlich geförderten Projekten hat sich eine gleichstellungsorientierte Fachlichkeit und intersektionale Netzwerkarbeit herausgebildet, die für die soziale Daseinsfürsorge der Berliner*innen unersetzlich ist – u.a. in den Bereichen der Anti-Gewaltarbeit, niedrigschwelligen Angeboten für Frauen mit Flucht- und Migrationsgeschichte, für Alleinerziehende, der Beratung von Frauen* zu Beruf, Bildung und Beschäftigung bzw. zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie, Pflege oder soziokulturellen Angeboten.
Angesichts von Antifeminismus und von Haushaltskürzungen stehen die Träger und Projekte der Frauen*/FLINTA-Infrastruktur unter Druck. Sie fürchten um ihre Planungssicherheit und damit um Innovations- und Zukunftsfähigkeit einer gleichstellungsorientierten Daseinsvorsorge für Berliner*innen.
Hintergrund
Die Aktion findet im Rahmen der Sterndemo unter dem Motto „Zeit, dass sich was dreht!“ statt, zu der über 80 Organisationen einladen – darunter auch der Berliner Frauenbund 1945 e.V.. Ziel ist es, ein klares Zeichen für Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt, eine queerfeministische Wende und eine solidarische und klimagerechte Stadt zu setzen. Wir zeigen: Wir stehen zusammen und setzen gemeinsam ein Zeichen gegen Hass, Hetze und Spaltung und für eine solidarische, weltoffene Stadt mit gleichen Chancen und Rechten für Alle.
Die Abschlusskundgebung der Sterndemo findet um 16.00 Uhr vor dem Roten Rathaus statt.
Die Organisator*innen freuen sich über Spenden. Die Sicherheitsbehörden verschärfen zu Recht die Sicherheitsauflagen, was bedeutet mehr Ordner*innen, mehr Technik, mehr Material – und das kostet Geld.