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SUMMARY:Feministische Frauen*-Infrastruktur – Motor in der sozialen Daseinsvorsorge für Frauen* und Orte einer lebendigen Demokratie  - Fachtag für Träger und Projekte insbesondere der gemeinnützigen Frauen*infrastruktur mit Politik und Verwaltung
DESCRIPTION:Berlin liegt im bundesweiten Vergleich der Bundesländer bei der Geschlechtergerechtigkeit trotz Verbesserungspotenzials\, besonders bei Lohnungleichheit und politischen Teilhabe\, aktuell vorne – und das soll auch weiterhin so bleiben! Einen wesentlichen Beitrag zu diesem gleichstellungs- und genderpolitischem Erfolg leisten auch die vielen feministischen Organisationen\, Vereine und Initiativen sowie die mit öffentlichen Geldern geförderten Frauen*/FLINTA- und Gleichstellungs-Projekte\, die seit der zweiten Frauenbewegung in den 1970er Jahren in den letzten Jahrzehnten gegründet wurden. Sie tragen wesentlich zur heutigen Frauen*/FLINTA-Infrastruktur bei. Die Gründer*innen bzw. Initiator*innen der Projekte haben ihre emanzipatorischen Ideen zur Selbstbestimmung und Überwindung diskriminierender Machtverhältnisse eingebracht\, Mitstreiter*innen gefunden\, Fördermittel akquiriert und Verantwortung für das Gemeinwohl und für gerechtere Gesellschaftsstrukturen übernommen.  \nDer Beitrag der feministischen Infrastruktur zur sozialen Daseinsvorsorge für Frauen* ist unersetzlich – u.a. in den Bereichen der Anti-Gewaltarbeit\, niedrigschwelligen Angeboten für Frauen mit Flucht- und Migrationsgeschichte\, für Alleinerziehende\, der Beratung von Frauen* zu Beruf\, Bildung und Beschäftigung bzw. zur Vereinbarkeit von Beruf\, Familie\, Pflege oder soziokulturellen Angeboten. Auf die erreichten Fortschritte\, die Kontinuität der Angebote\, die gewachsenen Kooperationen in einer vernetzten Infrastruktur\, die entwickelte Fachlichkeit in den einzelnen Feldern sind die Träger und Projekte zu Recht stolz.  \nGesellschaftliche Transformationsprozesse fordern aber auch die Frauen*-Infrastruktur heraus\, Träger und Projekte geraten zunehmend unter Druck: \n\nDie Lebenslagen der Zielgruppen verändern sich teils rapide und ihre Probleme werden häufig komplexer. Bisher bewährte Lösungsstrategien kommen zunehmend an ihre Grenzen\, da gesellschaftliche Ressourcen (z.B. Wohnraum\, ausreichende Care-Infrastruktur) nicht passgenau zur Verfügung stehen\, die psychische Belastung im Arbeitsleben zugenommen hat\, neue Problemlagen im digitalen Raum entstehen (z.B. digitale Gewalt)\, die Teuerung des Lebensunterhalts arm macht. \n\n\nDie Berliner Verwaltung befindet sich in einem Modernisierungsprozess und fordert mit ihren Förderlogiken Anpassungsleistungen. Durch den Generationenwechsel geht Wissen sowohl bei den Organisationen als auch in der Verwaltung verloren. Die Haushaltslage ist schwierig. Sparen scheint alternativlos. In diesem gesamtstädtischen Kontext wird ein planungssicherer Zukunftsentwurf für die Frauen*infrastruktur vermisst. Historisch aufgebaute Beziehungen zwischen feministischen Trägern\, ihren Beschäftigten\, der Verwaltung und Politik werden verunsichert. Um den gesellschaftlichen Wandel zum Wohle Aller zu bewältigen\, ist gegenseitiges Vertrauen eine unerlässliche Ressource\, \n\n\nAuch die gemeinnützigen feministischen Organisationen stehen vor Wandlungsprozessen: Sie erleben\, dass junge Frauen* andere Formen des politischen Engagements bevorzugen und die Verantwortungsübernahme in einem Trägerverein wenig attraktiv finden. Vorständ*innen und Projektleiter*innen der zumeist kleinen und mittleren Organisationen sind hoch motiviert\, doch strukturell stark belastet. Sie müssen ihre Organisationsstrukturen anpassen bzw. weiterentwickeln\, um innovativ und zukunftsfähig zu bleiben – Herausforderungen\, für die es in der Regel keine öffentliche Förderung gibt\, was aber eine Gefahr für die lebendige Frauen*-Projektelandschaft darstellt. \n\nZiel der Fachtagung \nZiel der Fachtagung ist es\, dass die Vertreter*innen der feministischen Organisationen ein aktuelles Lagebild von den Strukturen und Herausforderungen der „Branche Frauen*-Infrastruktur“ erhalten\, über den eigenen Träger-/Projekttellerrand hinausschauen und sich kollektiv aufstellen. Der Fachtag bietet Raum\, um zwischen Zivilgesellschaft\, Verwaltung und Politik Perspektiven auszutauschen und sich gemeinschaftlich auf Augenhöhe für eine geschlechtergerechte\, inklusive und innovative Gesellschaft für Alle zu positionieren. Das ist gelebte Demokratie. \nMit diesem Fachtag setzen wir Diskurse fort\, die auch auf dem Feministischen Sommerkongress 2026  insbesondere im Themenschwerpunkt 11 „Fraueninfrastrukturen sichern – stärken – ausbauen“ geführt wurden.  \nWir laden darüber hinaus dazu ein\, am 12.9.2026\, ab 15.30 Uhr\, unter dem Motto „Frauen*projekte = starke Berliner*innen“  gemeinsam öffentlich für starke feministische Bewegungen in unserer Demokratie und für eine planungssichere starke Frauen*- und Gleichstellungs-Infrastruktur in der Daseinsvorsorge Berlins Gesicht zu zeigen.  Wir sind für den sozialen Zusammenhalt in Berlin unersetzlich! \nGeplanter Programmablauf \n9.30 Uhr Einlass und Registrierung    \n10.00 Uhr Begrüßung und Einführung \nKarin Knufmann-Happe\, Berliner Frauenbund 1945 e.V.\nMechthild Rawert\, Berliner Frauenbund 1945 e.V. \n10.15 Uhr Präsentation der Umfrage-Ergebnisse zur Frauen*Infrastruktur: „Wir sind unersetzlich!  \nJanika Gabriel\, Berliner Institut für Sozialforschung GmbH \n11.15 Uhr Mentimeter-Umfrage und Diskussion zur Präsentation: Welche Herausforderungen ergeben sich daraus für  \n\ndie Träger und Projekte\ndie Verwaltung\ndie Politik (Parteien und Mandatsträger*innen)\n\n11.45 Uhr Wo sehen Frauen*organisationen für sich selbst notwendige Innovationen für eine nachhaltige Zukunft – auch zur  Stärkung  feministischer Bewegungen? \n\nFrauenzentrum Marie e.V.: Nina-Sybil Klüppel\, Projektleiterin (angefragt)\nSozialdienst katholischer Frauen e.V. Berlin: Rita Brandt\, Vorständin\nBerliner Frauenbund 1945 e.V.: Dr. Hildegard Schicke\, Berliner Frauenbund 1945 e.V. \n\n12.15 Uhr Mittagspause \n\npriorisierende Bepunktung der Forderungen „Fraueninfrastrukturen sichern – stärken – ausbauen“ des Feministischen Sommerkongresses 2026\n\n13.00 Uhr Fishbowl -Panel: Ein Austausch zwischen Zivilgesellschaft – Verwaltung – Politik auf Augenhöhe  \n\nVertreterinnen einzelner Frauen*Netzwerke\, u.a.\n\n\nForum Berliner Migrantinnen-Projekte:  Emine Can\, Türkischer Frauenverein Berlin e.V. \nRunder Tisch der Berliner Frauenprojekte: Heike Eskandarinezhad\, BAUFACHFRAU Berlin e.V.\nBerliner Landesprogramm zur Verbesserung der Infrastruktur für Alleinerziehende: Anett Dubsky\, Jugendwerk   \nAufbau Ost JAO gGmbH\nfeministische Antigewalt- Projekte: N.N. (angefragt)\nsoziokulturelle FLINTA*-Organisationen und Projekte: N.N. (angefragt) \n\n\nVertreterinnen von Parteien\n\n\nMarie Scharfenberg\, Co-Vorsitzende der SPD Frauen Berlin\, SPD-Direktkandidatin für Berlin-Lichtenberg\nJana Brix\, Frauen- und Genderpolitische Sprecherin vpn Bündnis 90/Die Grünen\, Grünen-Direktkandidatin für Berlin-Charlottenburg\n\n\nVertreterin von Sen ASGIVA\n\n\nAlexandra Wend\, Referatsleiterin Gleichstellung in der Arbeitswelt und Wirtschaftswelt; Strukturpolitik\n\n\n2 freie Stühle für Anwesende\n\n14.20 Uhr Was ist Qualität? Was ist Wirkung? Am Beispiel des Beratungsnetzwerk Berufsperspektiven für Frauen \n\nBernhild Mennenga\, Frau und Arbeit e.V.\nChristiane Steiner\, BERIT Beratungszentrum für Frauen*\n\n14.50 Uhr Kaffeepause \n15.15 Uhr Welche Chancen bietet das Landesdemokratiefördergesetz der Gleichstellung der Geschlechter und den zivilgesellschaftlichen feministischen Organisationen? \n\nNiklas Alt\,  Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin e.V.\n\n15.45 Uhr Wie stärkt Politik und Verwaltung in Zeiten von Antifeminismus und Haushaltskürzungen feministische\n  Strukturen?  \n\nMicha Klapp\, Staatssekretärin für Arbeit und Gleichstellung\, Sen ASGIVA\n\n16.30 Uhr Abschlussworte \n  Einladung zum Get-together  \nTagesmoderation\nKarin Knufmann-Happe\, Berliner Frauenbund 1945 e.V. \nVeranstaltungsort\nBundesstiftung Gleichstellung\nKarl-Liebknecht-Str. 34\n10178 Berlin \nAnmeldung \nBitte melden Sie sich bis zum 7. September 2026 hier an Link\nSollten Sie danach unerwartet verhindert sein\, melden Sie sich bitte ab unter: mechthild.rawert@berliner-frauenbund.de. \nAnsprechpartnerin\nFür Fragen steht Mechthild Rawert zur Verfügung: Email: mechthild.rawert@berliner-frauenbund.de\, Handy: 0178 859 14 20
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SUMMARY:„Wir Vorkämpferinnen – damals und heute“
DESCRIPTION:Liebe Frauen\, liebe FLINTA\, liebe Menschen\, \nDer Feminismus war schon immer ein äußerst vielfältiges und lebendiges Gebilde – und er geht uns auch heute alle an. \nWir laden herzlich ein zu einer (hybriden) Lesung mit Diskussion und gemütlichem Beisammensein \nwann: Mittwoch\, den 16. 9.2026\, 18.00 Uhr bis ca. 21 Uhr \nwo:       Berliner Frauenbund 1945 e.V.\, Ansbacher Str. 63\, 10777 Berlin\n (Der Zugang und die Räumlichkeiten sind leider nicht barrierefrei\,\nwir haben Platz für bis ca. 33 Menschen) \nIn einer Lesung aus ihrem neuen Buch „Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde“ nimmt die Historikerin Bianca Walther uns mit zu den Ursprüngen einer Bewegung\, die sich trotz massiver Widerstände Gehör verschaffte\, Bündnisse schmiedete und leidenschaftlich debattierte – und dabei weit mehr als das Wahlrecht erkämpfte. Außerdem erfahren wir\, warum Hedwig Dohm sich schon 1909 in Sachen Frauenfrage „wie ein Wiederkäuer“ vorkam\, warum Konflikte im Feminismus nichts Schlimmes sein müssen und was die Kämpfe der Textilarbeiterinnen von Crimmitschau mit uns zu tun haben. \nWir nehmen teil am Berliner Monat der Demokratie und bieten aus diesem Grunde für einen Teil der Veranstaltung „Wir Vorkämpferinnen – damals und heute“ auch eine Teilnahme per ZOOM an: https://us06web.zoom.us/j/82090343543 \nZur Präsenzveranstaltung können Sie sich anmelden unter folgendem Anmeldelink \n  \n  \n \n  \n  \n  \n  \n 
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