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SUMMARY:Der Berliner Frauenbund 1945 wird 80 - Herzliche Einladung zum "Geburtstags-Kaffee"
DESCRIPTION:  \nGratulation! Feier zum 80. Geburtstag des Berliner Frauenbund 1945 e.V. \nLiebe Mitfrauen und Freundinnen des Berliner Frauenbundes 1945 e.V.\, \nwir freuen uns sehr\, euch zum „Geburtstags-Kaffee“  zu treffen: \nWann: Montag\, den 21. Juli 2025\, 15.00 bis 17.30 Uhr\nWo: im Café „When Dreams Come True“\, Güntzelstraße 3\, 10717 Berlin (bis zu 18 Plätzen)\nAnmeldung bis zum 17.7.2025 erbeten unter https://berliner-frauenbund.de/events \nBianca Walther\, Historikerin und Podcasterin\, ist Mitfrau des BFB 1945 e.V. und Mitglied unserer Arbeitsgruppe Historie. Sie wird zu den zeithistorischen Hintergründen der Vereinsgründung\, den ersten\, wichtigen Akteurinnen und dem Frauenpolitischen Aufbruch in der unmittelbaren Nachkriegszeit berichten.\nAn diesem 21. Juli 1945 wurde der Grundstein für eine nunmehr 80jährige erfolgs- und arbeitsreiche Vereinstätigkeit gelegt. Daran zu erinnern heißt\, aus dem mutigen Aufbruch dieser Frauen und dem nicht nachlassendem Einsatz aller ihnen nachfolgenden Frauen Kraft zu schöpfen und Motivation\, Ideen für die Zukunft weiter zu entwickeln. \nWir freuen uns auf euch!\nEure Vorstandsfrauen \nUnd schon vorab einige Informationen: \nUnsere Vereinsgründung vor 80 Jahren \nAm 21. Juli 1945\, nur wenige Wochen nach dem Ende des 2. Weltkriegs und der Befreiung Deutschlands von der Naziherrschaft\, gründeten 33 weitsichtige Berliner Frauen den Deutschen Frauenbund 1945 (heute Berliner Frauenbund 1945 e.V.).  \nZur Gründungsversammlung in die geschichtsträchtigen Räume des Helene-Lange-Archivs in der Prinzregentenstraße 89 hatte Dr. Agnes von Zahn-Harnack eingeladen. Die Argumente\, mit denen sie für die Neugründung einer Frauenorganisation wirbt\, sind auch aus heutiger Sicht so ehrgeizig wie zukunftweisend. \nAus dem Gründungsprotokoll \n„Das Wort 1945 in dem Namen der vorgeschlagenen Neugründung einer Frauenorganisation sei schon Programm und Zielsetzung. Ein solcher Zusammenschluss sei in mehrfacher Hinsicht nötig:  \n\num den Frauen selbst einen Meinungsaustausch untereinander zu ermöglichen\, \num eine zentrale Stelle zu haben\, die auf Anregungen eingeht\, Vorschläge und Pläne ausarbeitet\,\num verhandlungsfähig gegenüber den Behörden zu sein\,\num das gesamte Frauenleben von einer zentralen Stelle aus zu beobachten\, Schäden und Gefahren rechtzeitig zu erkennen und abzustellen\, und\num die internationale Zusammenarbeit gegebenerzeit wieder aufzunehmen.“.\n\nNach eingehender und durchaus kontroverser Diskussion beschließt die Gründungsversammlung einstimmig eine Satzung\, die in nur 4 Paragraphen die Ziele und den Vereinszweck umreißt und mit § 4 der Satzung eine beeindruckend klare politische Trennlinie zieht.  \nDie Satzung \n„§ 1 \nDer deutsche Frauenbund 1945 ist eine Vereinigung von Frauen\, die entschlossen sind\, an der sittlichen\, sozialen und wirtschaftlichen Erneuerung Deutschlands mitzuarbeiten. Er ist antifaschistisch und antimilitaristisch. \n§ 2 \nDer deutsche Frauenbund will der deutschen Frau helfen\, die ihr zukommende Stellung in Familie\, Staat und Beruf zu gewinnen. Er will ihre Bildung fördern und ihre Interessen vertreten. \n§ 3 \nDer deutsche Frauenbund 1945 erstrebt die Wiederanknüpfung der Beziehungen zu den demokratischen internationalen Frauenorganisationen.  \n§ 4 \n„Mitglied kann jede deutsche Frau werden\, die das 21. Lebensjahr vollendet hat und nicht der NSDAP oder der NS-Frauenschaft angehört hat.“ \nDie Gründungsversammlung beschließt sodann einstimmig die Gründung des Deutschen Frauenbunds 1945 und wählt Dr. Agnes von Zahn-Harnack zur Vorsitzenden. Weitere Vorstandsmitglieder sind Frau Prof. Hertwig (2.Vorsitzende)\, Annamarie Doher (3. Vorsitzende) und Isa Gruner (Schatzmeisterin).  \nAls eine der ersten Maßnahmen werden Arbeitsausschüsse gebildet\, „um sofort in die praktische Arbeit hineinzusteigern. Es sei nötig\, daß die Frauen diesmal mit ihren Vorschlägen nicht zu spät kämen und nicht erst hineingezogen werden\, wenn alles bereits beschlossen sei.“ Den Vorsitz des sozialen Arbeitsausschusses übernimmt Frau Dr. Corte\, den des juristischen Arbeitsausschusses Frau Dr. Schulte-Langforth\, den medizinischen Ausschuss führt Frau Dr. Hoffmann\, den Arbeitsausschuss zur Wiederaufnahme der internationalen Beziehungen Frau Margarete Gärtner. Daneben wird ein pädagogischer Arbeitsausschuss gebildet.  \nAnmeldelink \n  \n 
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